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Lukka…das einzige was sie kann

Ich möchte euch eine junge dame vorstellen, die die nächsten monate bei mir in leutstetten verbringen wird, lukka.

( ich glaube lukka wundert sich wo sich all die pferde ihr ganzes leben versteckt haben )

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Lukka ist eine viereinhalb jährige islandpferdestute, die ihr bisheriges leben auf der koppel verbracht hat, mit ihr wurde so gut wie nichts gemacht.

( auch stall war gruselig, aber der nachbar zur rechten wirkt recht vertrauenswürdig, die letzten zwei nächte lag sie schon entspannt in ihrer riesenbox):

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meine aufgabe ist sie die nächsten drei monate auf das reiten vorzubereiten, die welt kennenlernen, orte, autos, den stall, die halle, führübungen, bodenarbeit, longieren etc, heute hat sie zb ihrem neuen freund kvikur mit großen augen beim abspritzen zugeguckt und all sowas…wie weit wir kommen entscheidet sie. Ein bisschen einen eindruck habe ich schon, sie ist durchaus menschenzugewandt und cool, die winzigen ausflüge die wir bereits zs unternommen haben sind aufregend aber machen ihr spaß, das merkt man und sie kommt immer sofort her wenn ich auf die koppel komme.

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Ich habe mich heute mit einer reitschülerin kurz über lukka unterhalten und darüber w i e wertvoll für mich mit dieser kleinen völlig rohen maus mein neues wissen um die körpersprache des pferdes ist, loui meinte treffend ” es ist das einzige was sie kann”

WOW!! Wie toll, dass ich das einzige was sie kann nun auch kann, sie verstehe und in ihrer sprache mit ihr kommunizieren kann. 

das ist eine unschlagbare basis um vertrauen zu finden und ich kann ich ihr in ihrer sprache erklären was die menschen so von ihr wollen…das ist so cool!!

( Jugend forscht, wir gucken in kleinen spaziergängen alles an, lukka ist eine lustige und neugierige, hier hat sie sich die vertrockneten blumen geschnappt und ein wenig gespielt damit)

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ich freue mich sehr auf die zeit mit lukka, durch sharon ist es noch spannender, weil ich mehr sehe, und gleichzeitig auch entspannter auch weil ich mehr sehe und entsprechend ( re) agieren kann.

letzter kurs “weit weg”

(in rekordzeit, sicher unter zehn minuten habe ich mir auf der hinfahrt am hauptbahnhof in bremen zwei paar schuhe gekauft, da hat auch die verkäuferin gestaunt, die einiges gewöhnt ist)

Ich sitze im zug heim von ganderkesee, mit wiedermal 40 minuten verspätung und ein wenig wehmut.Dieser kurs bei marina war mein letzter dieser art, heisst der letzte kurs so weit weg. E s hat mir immer spaß gemacht, aber ich muss ein wenig kräfte sparen. Ich habe bis auf einen, nur kursorte ohne halle, dieses jahr wusste ich schier nicht wie ich mich vor der hitze schützen sollte, ein anderes jahr stand ich ziemlich viel im regen, dann nach einem anstrengenden kurswochenende eigentlich immer bahnchaos, ich habe mich entschieden nur noch daheim zu unterrichten. Zeit, kraft und geld steht leider in keinem verhältnis

Wir haben diesen kurs absichtlich auf sechs teilnehmer begrenzt, ich wollte einen entspannten letzten kurs, mit gut  zeit für jeden haben, besonders am sonntag konnte ich überziehen wenn die einheit für mich einfach noch nicht abgeschlossen war.

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Aber der wunderschöne kursort, das perfekte wetter, die supernette gruppe und daraus entstehende tolle atmosphäre und vor allem marina die superherzliche gastgeberin machen mir den rückzug nicht leicht. Andererseits war es der perfekte abschluss

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Außer marina bestand die gruppe ausschließlich aus „gastreitern“, das heißt lauter fremde ( mehr oder weniger ) aufgeregte pferde, jetzt „nach sharon“ hat es mir freude bereitet die teilnehmerinnen anzuleiten wie sie zum „wächterpferd“ werden können und so den schutz ihrer pferde übernehmen und sie entspannen können

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Eine teilnehmerin sagte nach der ersten einheit, sie hätte nicht gedacht halbwegs vernünftig arbeiten zu können. Das ist cool!

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Ich habe die teilnehmerinnen besonders am boden viel dazu angehalten, sehr auf ihren eigenen körper zu achten, art, energie und tempo der schritte, eigene kopf-nacken- schulter haltung, blick, atmung…das beziehe ich jetzt „nach sharon“ noch mehr ein als früher, da mir das spiegelverhalten der pferde noch präsenter geworden ist.

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Am samstag wurde sehr viel am boden gearbeitet, einige neulinge betreffend der geraderichtenden arbeit am kappzaum.

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sonntags wurde geritten, teilweise versuchte wir das gelernte auch in den tölt mitzunehmen, ich bin mir sicher die mädels werden das toll umsetzen.

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Marina war auf ihrer jungstute bisher nur ein paar mal gesessen, auch hier habe ich versucht sharon´s wissen weiterzugeben, wie man die kleinen besorgten zeichen eines pferdes in diesem oft stressbesetzten  moment lesen lernen kann und darauf eingehen.

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Viele intressante/ intressierte fragen kamen diesmal auch aus dem publikum, es war eine osteopathin für pferde, eine für menschen und auch trainerinnen anwesend, außerdem kursteilnehmerinen von vorangegangenen kursen in dieser gegend, ich habe mich sehr über euch gefreut, elin und jane!

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Samstag abend fiel eine lustige runde die in reithosen in den „mongolen des ortes herein plünderte das buffet , hungrige reiterinnen können ordentlich essen!!

Ja marina, dieser kurs „sollte sein“ ! Vielen dank für alles!

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Beispiel für die verbesserung des tölts innerhalb einer einheit durch gymnastizierung

“Wenn man einmal gespürt hat wie es sich anfühlt ” über den rücken” zu tölten, will man nie mehr auf einem “brett” sitzen, das nur seine beine bewegt!”

ich möchte euch , wie ich finde spannende bilder vom dienstag in murnau nicht vorenthalten. Es geht hier um die entwicklung des tölts in dieser einheit.

dass diese beiden nun an das reelle töten “über den rücken” gelangen, ist im übrigen dem zusammenspiel einiger faktoren zu verdanken

–  osteopathische behandlungen, dieses thema wird leider oft vernachlässigt, die ponys laufen oft noch trotz massiver körperlicher blockaden ohne zu jammern, es passiert erst etwas wenn sie dann lahm gehen, wir verlangen einiges  von ihnen, setzen uns drauf reiten sie, mindestens ein check pro jahr sollte sie uns wert sein.

– penible sattelanpassung, gleiches thema, wir setzen uns drauf, viele sattel sind zu eng, zu lang, zu hart oder sonst irgendwie nicht passend…macht euch die mühe, die ponys sind die LEID -TRAGENDEN

– reelle ausbildung mit zeit und liebe….

 

…all dies und eine pferdegerechte haltung ist hier gegeben, gute voraussetzungen für schöne reelle entwicklungen:

erstes bild: nach viel schrittarbeit, mit fokus auf die geraderichtung individuell d i e s e s pferdes ( in balance setzen!!!) , weiteres lösen und in balance setzen durch vorwärts-abwärts traben (!) , tölten die beiden an, ohne den kopf mit der hand zu tragen, schon mal schön, aber noch leicht passig, der rücken ist noch nicht engagiert

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hier unten sieht man, dass nach etwas freiem vorwärts reiten der takt besser wird, das pferd sucht mehr zur hand, aber immer noch leicht bergab

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unten: nach etwas gymnastizierung im tölt, vor allem eine art verkleinern und vergrößern des zirkels bekommt das pony eine bessere haltung, ohne dass am zügel zu gezogen wurde, er kommt mehr und mehr “von hinten”, das vorne ergibt sich…sehr schöne anlehnung hier, die reiterin trägt lediglich das gewicht der zügel

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nächstes bild, ok, aber es geht besser , sie sind auf dem zirkel, stellung und biegung fehlen, deshalb etwas auf der innenschulter

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dieses letzte bild zeigt gut den unterschied zu oben, wie  durch stellung und biegung alles nochmal mehr qualtität bekommt, schönere haltung, das pony wird auf rechtes hinterbein gesetzt, mehr “geschlossen”, kommt “durchs genick”, ohne den hals mit der hand zu verkürzen, genick höchster punkt, eine schöne relative aufrichtung ist ( von hinten nach vorne) entstanden

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Ein wunderschöner erster moment, mit der zeit kann die reiterin noch mehr vom innenzügel wegkommen, die hinterhand noch etwas mehr anfragen, aber diese art reell über den rücken zu tölten ist sehr anstrengend für die pferde, darf nicht zu lang gefordert werden, in kleinen phasen ausgedehnt

einen besseren tölt bekommt man nur durch das in balance setzen mittels planvoller, penibler gymnastizierung, nicht durch um die ovalbahn rasen…wurde ein pferd auf diese weise ins gleichgewicht gesetzt, kann man auch reell an höherem tempo arbeiten…

ich danke der reiterin sehr, dass ich diese bilder benutzen durfte…dies ist einer der momente in denen man sich als ausbilderin kurz wünscht selber drauf zu sitzen, dieses gefühl ist wunderbar…viel spass noch ihr zwei!!

 

“Wenn man einmal gespürt hat wie es sich anfühlt ” über den rücken” zu tölten, will man nie mehr auf einem ( unglücklichen) “brett” sitzen, das nur seine beine bewegt!”

nachlese kurstag in franken

ich möchte noch von meinem kurstag in mainbernheim letzten samstag berichten.

die frankenmädels sind eine sehr angenehme gruppe, einfach nette menschen. Das ist für mich wertvoll

es war eine neue stute dabei, ein paso, ein spannender fall.

sie kam als gastpferd an den stall zum unterricht, sehr aufgeregt. Gemeinsam mit der besitzerin habe ich versucht die stute durch arbeit, die ich bei sharon gelernt habe runterzuholen um sinnvoll arbeiten zu können, zunächst hat sie sich etwas draufeingelassen, dann kam ein traktor mit hänger vorbei, der sie vollends “wegtreten” ließ, keine “arbeit” möglich

Bilder unten: Versuche ihr schutz zu geben und eine angenehme atmosphäre zu schaffen, reichten nicht, der weg kann in dem fall nur der sein, daheim durch bodenarbeit eine gesunde basis herzustellen, dann kann man das wieder “nach draußen” transportieren

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Ich fuhr nachdem ich mit dem kurstag fertig war zu den beiden an ihren stall, fand ein wesentlich entspannteres pferd vor, wir konnten bodenarbeit machen, ich konnte ihr zeigen wie sie zum beispiel durch das “führen auf distanz” auf beiden händen der stute vermitteln kann dass sie führungsqualitäten hat und die stute sich somit entspannen kann

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die mädels waren bisher immer ein wenig bodenarbeitsfaul, diesmal auch im hinblick auf ein neues jungpferd, durfte ich ihnen recht viel am boden zeigen, ich glaube sie fanden es gar nicht sooo blöd und ich konnte ihnen etwas spaß und sinn dran vermitteln

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in der zweiten stunde wurde dann alles in den sattel umgesetzt

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ein besonderes bild noch zum schluss, ich zeige lena wie sie ” das baby schaukeln” kann, eine tolle übung zur entspannung, als pause und belohnung. Die meisten pferde lieben das, aber trotzdem genau hinschauen, eine stute signalisierte mir letztens ganz klar, dass sie von der kruppe aus gewiegt werden möchte nicht am rist vorne, und mein brilli zb entzieht sich rückwärts, ist wohl nicht seins.

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Ich bin sehr gespannt wie sich die beziehung der paso stute und ihrer besitzerin entwickelt, ich wünsche euch einen winter mit bodenverhältnissen die zumindest ( fast) durchgehend ein wenig bodenarbeit zulassen, dafür ist sie klasse, ein wenig seitwärts geht fast immer auch wenn es auf einem parkplatz oder im inneren des hofes ist, so dass die ponys nicht so ganz steif aus dem winter kommen, alles liebe, schönes we, ich starte morgen zum nächsten kurs

 

 

 

 

 

Terminänderung für sharonkurs

Sharon muss ihren aufenthalt in deutschland verkürzen um möglichst vielen kursanfragen nachkommen zu können.

Soweit ich informiert bin, könnt ihr sie am letzten equitana wochenende ( 16/03-17/03/19) live in essen erleben, evtl auch freitag schon, das weiss ich nicht so genau.

Der erste und momentan auch einzige kurs wird vom 21/03- 24/ 03/ 19 in bayern in leutstetten stattfinden. 

Ein kurs im norden  (deutschland oder dänemark) ist dann evtl für den herbst oder das jahr darauf angedacht

 

genauere informationen gebe ich weiter sobald alles fix ist, kirsti

Thank you so much sharon!

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I read this book and was awake and excited, i flew to this clinic all the way to seattle, although i don´t really like flying very much, after this clinic i knew this is something really really big, but felt unsure how to integrate all this into my daily work with the horses. Now i´m back home for some month and i start to realize w h a t a huge gift sharon´s horsespeak is ! I don´t have to think about how to integrate it in everyday life with horses. It just happens. There is no way „back“

I want to point out that we are talking about something absolutely „natural“ , the humans learn the language horses communicate with, it´s nothing „esoterical“ or so. We unlearned to watch closely and take care oft he signs. Sharon´s merit ( verdienst) is to write all this down ( in a very lucidly / clear and loving, humorous way) a n d give us a way to answer them, like a horse would do.

This affects the whole ( every day ) work with horses so deeply :

-Starting with things like catching a horse, putting a halter on, picking up a hoof and a lot more of this staff. There are so many things we can pay attention to, that change so much for the horse, and make everything easier for both sights !

-Next thing ground work : i adopted a lot oft the „academic art of riding“ groundwork, it´s logical, they work in small steps, they put the horse in balance, no stressful wagging ( wedeln) with a „stick“ or rope, and also no side reins….but even this high quality ground work became very much „upgraded“ through my new knowledge concerning body language, breathing and mirroring, it´s just amazing!! Juhu!

-Certainly one of the most sensitive points in a life of a horse is getting started. Sharon said, most oft he horses never accepted to be ridden, they just tolerate it to a certain point, this is the reason why so many accidents happen. With sharons horsespeak we have the possibility to ask the horse whether it is ok to be saddled or ridden, or…we can see the small tiny signs they show us, „ no, i´m worried“, or „it´s okay for me“…

My general connection to horses changed so extremely

My relationship to brilhante, my own horse became much deeper. We never hat a bad relationship, we liked each other but didn´t u n d e r s t a n d the way we do now. He never went away when i came to fetch him from the pasture, he turned his head an i didn´t get what he wanted to show. Now i have the possibility to talk to him, he ( nearly) always comes to me, even on this big wonderful pasture, even away from his best friend and the herd, that is so important for him. He has much fun to snort ( schnauben?) with me, sometimes we have some kind of „snorting concerts“, the other day one of his friends came over and wanted to be part of this…smile

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I had some very beautiful experiences „after sharon“, but certainly the most touching has been :

a young unridden mare, she was stressed in the round pen when trying to make the first groundwork steps with her, even it happend in a kind way, she wanted to get out of there. I took her in the round pen and tried to talk to her „sharon way“ … in the evening i was told that this mare in the afternoon has tried to break i n t o the round pen when another horse was worked there…isn´t that just incredible??? That change, with just one ( not very experienced) horse speak??

She wanted to have more of this- so do I !

 

 

 

 

 

Schöner tag…

…traumhafter “altweibersommertag”…tolles pferd zum ersten mal geritten, er war mir vom ersten augenblick an sympathisch. Bild aus handyfilm, deshalb nicht ganz scharf. Ich liebe momentan diese “silber” farbbearbeitung des i phones

..und heute abend wieder erstes mal meditationskurs , sechs mal montag, in münchen mit nicole stern….alles fein!